| Die Gründung |
Im Jahr 1914 wurde die Società
Anonima Officine Alfieri Maserati in Bologna von den vier Brüdern
Alfieri, Ettore, Ernesto und Bindo Maserati gegründet.
Die Brüder kümmerten sich um
Isotta Fahrzeuge, entwickelten Renn- und Flugzeugmotoren und fertigten
Zündkerzen. |
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| Der Dreizack |
| Das Firmenzeichen, der Dreizack (Tridente),
ist inspiriert vom Neptunbrunnen in Bologna. |
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| Das erste Auto |
| Das erste Automobil entstand 1926, der
Tipo 26, ein reines Rennfahrzeug mit 1500ccm, 120PS aus acht Zylindern
in Reihe. Bei der Targa Florio auf Sizilien 1926 gab es auf Anhieb den
Klassensieg (9.Platz im Gesamtklassement). Es folgten viele für den
Motorsport sehr bedeutende Konstruktionen. |
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| Die Ära Orsi |
| 1939 zog das Maserati Werk nach Modena
um, das Orsi-Imperium hatte 1937 die Firma gekauft und die Maserati Brüder
mit einem 10-Jahres Vertrag gebunden, der sang- und klanglos 1947 auslief.
Der erste Strassensportwagen entstand 1946 (A6 1500). Und im Jahr 1957
wurde der 3500 GT in Genf vorgestellt. Im gleichen Jahr wurde Fangio mit
dem Maserati 250F Weltmeister. |
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| Die Ära Citroën |
| 1968 übernahm Citroën das Unternehmen.
Den Franzosen fehlt ein Motor für die geplante Luxuslimousine. Der
Achtzylinder Maseratis wird um zwei Zylinder gekürzt und in den SM
verpflanzt. Der wirtschaftliche Erfolg mit dem neuen Partner bleibt aus.
Die Citroën-typischen Hydraulikkomponenten werden von Maseratikunden
nicht akzeptiert. Citroën beschliesst 1974 die Liquidation. |
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| Die Ära De Tomaso |
| 1976 übernahm Alejandro de Tomaso
die Lenkung von Maserati. Zuvor mit einer eigenen Produktion (Pantera u.
Longchamp) im Wettbewerb zu Maserati, setzte er die Konstruktion und Fertigung
eines "kleinen" Maseratis mit 2000ccm, sechs Zylindern, 18 Ventilen und
zwei Turboladern gegen erheblichen Widerstand durch. Dieser BITURBO wurde
zum Garanten des Unternehmenserfolges. Es gab in den 80er Jahren noch ein
kurzes Techtelmechtel mit Chrysler aus dem das TC-Cabrio (Le Baron) entstand. |
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| Von Fiat zu Ferrari |
| 1993 übernahm der Fiat-Konzern von
De Tomaso. Maserati sollte die Modellpalette zwischen Ferrari und Lancia
komplettieren. Das Modellprogramm wurde deshalb gestrafft und es gab nur
noch den Ghibli, Quattroporte und später den 3200GT. Im Jahr 1999
übernahm der Erzrivale Ferrari die Leitung. Dies bescherte uns einen
neuen Spyder und den 4200GT, aber die sind mit einem 8-Zylinder Saugmotor,
eine Neuentwicklung von Ferrari, bestückt. Die 6- und 8-Zylinder-Biturbo-Motoren
werden nicht mehr verwendet. |